Selbstuntersuchung
Viele Auffälligkeiten in der Brust werden zuerst von Frauen selbst bemerkt – oft zufällig beim Duschen oder Eincremen. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung hilft Ihnen, ein Gefühl für Ihr persönliches „Normal“ zu entwickeln und Veränderungen schneller wahrzunehmen. Sie ersetzt nicht die ärztliche Vorsorge oder das Mammographie-Screening, ist aber eine sinnvolle Ergänzung.
Wann ist ein guter Zeitpunkt?
Vor den Wechseljahren etwa eine Woche nach Beginn der Periode, danach einfach ein fester Tag im Monat.
Wichtig: Wenn Sie eine neue Veränderung spüren (z. B. Knoten, Verhärtung oder Einziehungen), bleiben Sie ruhig – vieles ist harmlos. Lassen Sie es aber zur Sicherheit ärztlich abklären.
Selbstuntersuchung der Brust
Brust-Selbstuntersuchung: Mit regelmäßiger Selbstfürsorge Veränderungen schneller erkennen
Viele Auffälligkeiten werden nicht beim Arzt oder im Screening, sondern tatsächlich von Frauen selbst entdeckt – oft per Zufall beim Duschen oder Eincremen. Wenn Sie Ihre Brust regelmäßig selbst abtasten, gewinnen Sie Vertrauen in Ihren Körper und erkennen Veränderungen schneller. Das ersetzt keine ärztlichen Untersuchungen oder das Mammographie-Screening, kann Ihnen aber helfen, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.
Warum lohnt es sich, die Brust regelmäßig abzutasten?
Studien zeigen: Rund 75% der Patientinnen entdecken Auffälligkeiten in der Brust zuerst selbst. Früh erkannt, ist Brustkrebs oft sehr gut behandelbar – darum lohnt sich Aufmerksamkeit für Ihren Körper. Die regelmäßige Selbstuntersuchung schafft Bewusstsein für „Ihr Normal“. So spüren Sie neue Verhärtungen, Knoten oder andere Veränderungen oft schneller.
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Vor den Wechseljahren: Die Brust ist etwa eine Woche nach Beginn der Periode am weichsten – ideal für die Selbstuntersuchung.
Nach den Wechseljahren: Suchen Sie sich am besten einen festen Tag im Monat aus, z.B. jeden ersten Sonntag des Monats.
So tasten Sie Ihre Brust richtig ab
Erst schauen, dann fühlen: Stellen Sie sich vor den Spiegel und beobachten Sie Form, Größe und Haut Ihrer Brüste.
Systematisch abtasten: Tasten und streichen Sie mit der flachen Hand spiralförmig von außen nach innen oder untersuchen Sie Ihre Brust in Vierteln – sowohl im Stehen (z.B. unter der Dusche) als auch im Liegen. Jeden Bereich abdecken: Achten Sie darauf, dass Sie auch den Rand der Brust bis zur Achselhöhle und die Brustwarze untersuchen.
Brustwarze checken: Tritt Flüssigkeit (milchig, blutig oder wässrig) aus? Gibt es irgendwelche Veränderungen (wie Einziehung, Verformung, Schuppung)?
Achseln nicht vergessen: Dort verlaufen wichtige Lymphbahnen.
Zeigt sich eine ungewohnte Veränderung (Knoten, Verhärtung, Einziehung der Haut oder der Brustwarze, ungewöhnlicher Ausfluss, Rötung) – sollten Sie auf keinen Fall in Panik geraten! Ein getasteter Knoten bedeutet nicht automatisch „Krebs“, sondern ist zum Glück sehr oft harmlos. Aber Sie sollten bei Auffälligkeiten unbedingt einen Termin bei Ihrer Frauenärztin ausmachen, um diese weiter abklären zu lassen!
Selbstuntersuchung – ein natürlicher Teil von Vorsorge und Selbstfürsorge
Machen Sie es sich leicht: Verbinden Sie die Selbstuntersuchung mit einem festen Ritual. Zehn Minuten im Monat genügen schon. Machen Sie die Selbstuntersuchung zum festen Bestandteil Ihrer Körper-Routine – nicht aus Angst, sondern aus Achtsamkeit für Sie und Ihren Körper.
Das Gute ist: Wenn Sie Ihre Brust regelmäßig abtasten, bekommen Sie ein besseres Gespür für sich und Ihren Körper und bemerken schneller mögliche Veränderungen.
Und vergessen Sie nicht: Die Selbstuntersuchung ersetzt nicht die wichtigen ärztlichen Vorsorgetermine!