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Glossar

Das PINK! Brustkrebsglossar ist eine Ressource für alle, die mit Brustkrebs konfrontiert sind. Diese Seite enthält eine Sammlung von Begriffen und Definitionen, die mit Brustkrebs, der Behandlung und Vor- und Nachsorge zusammenhängen. Sie finden hier eine breite Palette von Begriffen, von medizinischen Fachbegriffen bis hin zu Abkürzungen und Akronymen, die im Zusammenhang mit Brustkrebs verwendet werden. Das Glossar kann Ihnen dabei helfen, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was Sie erwartet, wenn Sie sich mit Brustkrebs auseinandersetzen müssen. Es ist eine großartige Ressource, um Ihr Verständnis zu erweitern und Ihnen dabei zu helfen, die Informationen, die Sie erhalten, besser zu verstehen.

Glossar Brustkrebs

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Es gibt 4 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben G beginnen.
Genexpressionsprofile (Synonym: Gensignaturen, Genprofile)
Genexpressionsprofile von Tumoren ermöglichen die molekularbiologische Untersuchung von Brustkrebs auf genetischer Ebene. Es wird am Tumorgewebe geschaut, welche Gene aktiviert (angeschaltet) oder eher inaktiv sind. Die Genaktivität regelt wiederum die Unter- bzw. Überproduktion (Expression) verschiedener Eiweiße in der Zelle. So kann man Brustkrebs in verschiedene Unterformen (Subtypen) einteilen, die unterschiedlich behandelt werden sollten und ein unterschiedliches Rückfallrisiko haben. Testverfahren sind z.B. der Oncotype-DX-Test, der MammaPrint-Test und der EndoPredict Test.
GnRH (Gonadotropin Releasing Hormone)
Ein Steuerungshormon, das in der Hirnanhangsdrüse gebildet wird und z.B. bewirkt, dass die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken gebildet werden. Eine Blockade dieses Mechanismus durch sogenannte GnRH-Analoga (GnRHa) bewirkt eine Art Stillstand der Eierstöcke, also künstliche Wechseljahre.
Grading (G)
Brustkrebszellen sind entartete „normale“ Brustdrüsenzellen. Sie sind aber so verändert (differenziert), dass sie sich schneller teilen und so der Tumor wächst und wächst. Das Grading beschreibt die Unterschiedlichkeit der Tumorzellen vom gesunden Ursprungsgewebe. Dies drückt den Grad der Bösartigkeit eines Tumors aus.
Beim Grading unterscheidet man drei Stufen: je höher das Grading, desto mehr weicht das Tumorgewebe vom normalen Brustdrüsengewebe ab.
G1 = hoch/gut differenziert (den „gesunden“ Zellen noch relativ ähnlich und wenig aggressiv im Wachstum, eher langsam wachsend)
G2 = mäßig/mittelgradig differenziert
G3 = niedrig/wenig differenziert oder auch „entdifferenziert“ (stark entartet und schnell wachsend).
Gray (Gy)
In Gray wird die Bestrahlungsstärke gemessen. Bei Brustkrebs sind zwischen 20 und 70 Gray üblich.

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