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05.04.2023
Wenn eine Häufung an Krebsfällen in einer Familie vorliegt, empfehlen Experten bei bestimmten Risikokonstellationen ein Beratungsgespräch. Diese Beratung und auch ein eventuell sinnvoller Gentest werden in speziellen Zentren und humangenetischen Praxen angeboten.
Für den Gentest wird Ihnen etwas Blut abgenommen, das auf die bislang bekannten Risikogene untersucht wird. Der Nachweis eines Risikogens lässt keine Aussage darüber zu, ob eine Brustkrebserkrankung auftreten wird oder wie die Krankheit verläuft, sondern besagt nur, dass ein deutlich erhöhtes Risiko zu erkranken besteht. Umgekehrt schützt ein negatives Testergebnis auch nicht vor einer Erkrankung. Man geht davon aus, dass bislang etwa die Hälfte der krankmachenden Gene entdeckt wurde. Wenn bei Ihnen also trotz einer familiären Häufung von Brust- und ggf. Eierstockkrebs kein Risiko-Gen nachgewiesen werden kann, sollten Sie mit den Experten in der Humangenetik besprechen, ob und wann eine Wiedervorstellung sinnvoll ist.
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