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21.03.2023
Bei MBSR (Mindfulness based stress reduction), einem Achtsamkeitstraining, lernt man, „Achtsamkeit von einem Moment zum anderen“ zu entwickeln. Dabei geht es um eine bessere, achtsamere Wahrnehmung im Alltag: Was genau höre ich, was sehe ich, was rieche ich, was schmecke ich, … was fühle ich? Beim MBSR-Achtsamkeitstraining werden Yoga-Techniken, Elemente der buddhistischen Psychologie, der Meditation und der Körperwahrnehmung angewendet.
Für Brustkrebspatientinnen konnte gezeigt werden, dass ein Achtsamkeitstraining nachhaltig Depressionen nach der Erkrankung verbessern kann, Angst lindert, die Schlafqualität verbessert, Hitzewallungen (hot flushes) verringert und Erschöpfung (Fatigue) verbessert.
Entspannungsverfahren (wie Yoga, Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobsen, Autogenes Training, Visualisierungsübungen etc.) können Ihnen dabei helfen,
Auch bei körperlichen Beschwerden und Schlaflosigkeit sind positive Effekte durch Entspannungstechniken beschrieben. Und während der Chemotherapie können sie gegen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Angst, Erschöpfung (Fatigue) und Konzentrationsstörungen helfen.
Die Entspannungsverfahren wirken auf das Nervensystem und aktivieren den so genannten Parasympathikus, also den Ruhenerv, während der Sympathikus, der die Aktivierung von Organen bewirkt, gehemmt wird.
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